Mittwoch, 26. Oktober 2016

Neue Lernmittel werden immer häufiger genutzt

Bayreuth (dpa) – Kaum Platz in den großen Vorlesungssälen?  Wälzerdicke Aufsatzsammlungen, die man im Copyshop kaufen muss und die sich dann in der Studentenbude stapeln? Gerangel um die Lehrbücher in der Bibliothek? Diese Zeiten dürften an den Unis vorbei sein.

Daten und Informationen wandern zunehmend ins Netz ab, in virtuellen Klassenräumen oder Labors können sich Studenten und Forscher weltweit vernetzen. Vorlesungen gibt es als Video-Clip im Internet. Die Digitalisierung hat auch das Forschen und Lehren an den Hochschulen längst erfasst.

„Digitalisierung ist ein Wettbewerbsmerkmal. Wir gewinnen und halten Wissenschaftler über dieses Thema“, sagt Torsten Eymann. Er ist Vizepräsident der Uni Bayreuth – mit Spezialgebiet Digitalisierung.

Der weltweite Zugriff auf Informationen via Internet bringt die Hochschulen in neue Wettbewerbssituationen – Studenten und Forscher aus der ganzen Welt können sich über jede noch so kleine Uni informieren. So sieht das auch das Hochschulforum Digitalisierung der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das im vergangenen Herbst Thesen zur Digitalisierung vorgestellt hat. Darin heißt es: „Insgesamt sind die Hochschulen im Zuge der Digitalisierung noch stärker dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt.“

Das muss, wie Eymann findet, kein Nachteil sein oder die Verantwortlichen unter Druck setzen. Vielmehr gelte es, die positiven Seiten hervorzuheben: Werden wissenschaftliche Arbeiten von den Bibliotheken digital erfasst und gut verschlagwortet, können Interessenten aus aller Welt auf die Forschungsergebnisse zugreifen und sie zitieren. Für Bayreuther Dissertationen gebe es inzwischen zahlreiche Zugriffe etwa aus Asien: „Das kommt uns zugute.“ Denn den Unis müsse klar sein, dass sie nicht national arbeiten, sondern „weltweite Kundschaft“ hätten.

Das hat man an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München schnell als Chance begriffen: Als erste deutsche Uni habe man „MOOCs“, das sind freizugängliche Onlinevorlesungen, angeboten, sagt Vizepräsident Martin Wirsing. „Das hat uns international noch mehr Sichtbarkeit gebracht.“ Es habe bislang rund 780 000 Hörer aus 200 Ländern bei diesem Angebot gegeben. Professoren, die sich beteiligt hätten, hätten verstärktes Interesse an ihren Arbeitsbereichen registriert.

Doch auch im studentischen Alltag hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten. Über E-Learning-Plattformen können Studenten Hintergrundmaterial oder elektronische Übungsblätter abrufen, ebenso kapitelweise Lehrbücher oder gar Videoclips. Das habe den Vorteil, dass man in den anschließenden Präsenzveranstaltungen auf Detailfragen eingehen könne, sagt Wirsing. „Das ist sicher sinnvoll“, da es die Veranstaltungen straffe und entlaste. Wichtig beim Einsatz neuer Medien in der Lehre ist ihm vor allem eines: Sie müssten dem besseren und erfolgreicherem Lernen dienen. Power-Point- Präsentationen etwa hätten für den Lernerfolg nichts gebracht. „Es müssen also Systeme eingeführt werden, die den Lernerfolg tatsächlich verbessern.“

Wie sich Lehrveranstaltungen konkret verändern, hänge stark vom Fach und vom Dozenten ab, sagt Eymann. Bislang werde in vielen Fächern in großen Vorlesungen das Wissen vermittelt, danach werde nachgearbeitet. Aber auch andersherum sei es möglich: Studenten informieren sich vorher über den Stoff und offene Fragen werden in der Lehrveranstaltung geklärt. „Das wäre sicher möglich, braucht aber eine andere Herangehensweise“, sagt Eymann. Der Dozent müsse zum Beispiel die Informationsflut aus dem Netz strukturieren: Was ist wissenschaftliches Wissen, was nicht?

Das Lernen kann individueller werden, wie es im Thesenpapier der HRK heißt: „Studierende haben im Rahmen digitaler Lehr- und Lernangebote die Möglichkeit, in ihrer eigenen Geschwindigkeit zu lernen, und können stärker selbst festlegen, welche Lernmittel sie einsetzen und welche Plattformen sie im Lernprozess nutzen wollen.“

Doch in der schönen neuen digitalen Uni-Welt gibt es auch Schattenseiten. Was ist etwa mit weniger bemittelten Studenten, die sich Smartphone und Tablet nicht leisten können? Werden die abgeschnitten vom Informationsfluss? Eymann sagt, hier könne er sich vorstellen, dass Stiftungen diesen Studenten gezielt unter die Arme greifen. Aber die Trennlinien insgesamt würden schärfer werden – zwischen technikaffinen Studenten und Dozenten, die digitalen Neuerungen offen gegenüberstehen und denjenigen, die skeptischer sind. Zudem steige der Investitionsbedarf – Beamer, leistungsfähiges W-Lan, Tonanlagen, Großrechner mit viel Speicherkapazität seien notwendig.

Quelle: https://goo.gl/YSgbB4



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Dienstag, 18. Oktober 2016

Die Küche – The place to be!

Treffpunkt für die ganze Familie, Laboratorium für kulinarische Experimente, Bühne für rauschende Feste … Die Küche ist meist unbestrittener Mittelpunkt jeder Wohnung.

Kein Wunder also, dass der Raum den Deutschen lieb ist – und teuer. Laut einer aktuellen Studie geben 42 Prozent der Befragten zwischen 10 000 und 25 000 Euro aus, um es sich in der Küche gemütlich zu machen.

Rund 10 000 User nahmen an einer Umfrage von „houzz“, einer Online-Plattform für Bau-, Einrichtungs- und Renovierungsprojekte, teil. Doch auch wenn die Küche meist mehrere Funktionen erfüllt, wird dort in erster Linie Essen zubereitet: 98 Prozent gaben an, dort hauptsächlich zu kochen.

Immerhin 58 Prozent nutzen die Küche auch als „Esszimmer“ und fast die Hälfte – 47 Prozent – gaben an, dort Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. So ist es wenig verwunderlich, dass stolze 42 Prozent der Teilnehmer mehr als drei Stunden pro Tag in dem zentralen Raum verbringen.

Mehr Zeit bedeutet immer häufiger auch mehr Platz: 42 Prozent gaben an, ihre Küche auf eine Durchschnittsgröße von zehn bis 15 Quadratmetern erweitert zu haben. Damit liegt Deutschland knapp hinter Schweden und Dänemark (15 bis 20 Quadratmeter). Frankreich, die Gourmet-Nation Nummer eins, begnügt sich mit acht bis zehn Quadratmetern.

Eine beliebte Umbaumaßnahme, um das Kochen und Essen geselliger zu machen, sind offene Küchen. So schaffen 45 Prozent derjenigen, die umbauen, Durchgänge zu anliegenden Räumen wie dem Wohn- oder Esszimmer. Weitere 25 Prozent öffnen den Raum sogar nach draußen.

„Die Grenzen der modernen Küche verschwimmen zunehmend“, sagt Roman Rochel, Geschäftsführer von Houzz Deutschland. „Hier wird auch über das gemeinsame Essen hinaus Zeit miteinander verbracht, Hausaufgaben erledigt, zusammengesessen. Deshalb stellen Hauseigentümer nicht nur hohe funktionale Ansprüche an ihre Küche, sondern wünschen sich ein zeitgemäßes und wohnliches Design, das technische Features stylisch integriert.“

Beliebteste neue Küchengeräte
► Einbaubackofen bzw. -öfen (81 Prozent)
► Dunstabzugshaube (77 Prozent)
► Kühl- und Gefrierschrank (76 Prozent)
► Herd (72 Prozent)
► Herdplatten (58 Prozent)
► Mikrowelle (36 Prozent)
► Geschirrspülgerät (17 Prozent)
► Wärmeschublade (14 Prozent)
► Getränkekühlschrank (12 Prozent)
► Weinkühlschrank (9 Prozent)

Besonders wichtig sind dabei einfache und effiziente Möglichkeiten, die sieben Sachen zu verstauen (57 Prozent). Auf der Einkaufsliste stehen daher meist neue Schränke (41 Prozent) gefolgt von modernen Kochinseln (33 Prozent) und einer integrierten Backstation (28 Prozent).

Eine Küche, die stylisch und schön ist, ist oberste Designpriorität (59 Prozent) gefolgt von dem Wunsch, den Raum optisch dem Rest des Hauses anzupassen (48 Prozent).

Out scheint hingegen die gute alte Speisekammer zu sein: Nur sieben Prozent gönnen sich diesen „Luxus“.

Quelle



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Montag, 17. Oktober 2016

Welcher Studententyp bist du?

Von wegen alles Individualisten im Hörsaal! Die meisten Charaktere tauchen jedes Jahr wieder auf. Dabei hat jeder Studenten-Typ so seine Vorzüge und anstrengenden Seiten.
Man erkennt sie an der Kleidung oder an ihren Vorlieben: die unterschiedlichsten Studententypen treffen auf dem Campus zusammen. Mit Poloshirt und Aktentasche oder Rastas und Jutebeutel bevölkern sie die Hörsäle. Der Artenvielfalt ist an der Universität keine Grenze gesetzt. Doch nicht jeder Studicharakter ist für jeden Spaß zu haben. Hier eine kleine Auswahl von typischen Kommilitonen und wozu sie eher nicht zu gebrauchen sind.

Der Karrieremacher: Er hat den Chefsessel fest im Visier und der Fünfjahresplan steht. Nach dem Abschluss in Turbostudienzeit will dieser Studententypus nur eins: hoch hinaus. Man erkennt ihn an seiner Pünktlichkeit. Um einen Platz im Hörsaal muss er nie bangen. Sein Look ist sein Markenzeichen: akkurates Hemd und eine glänzende Aktentasche, dazu Laptop und Tablet. Denn obwohl er noch keine Festanstellung hat, liebt er es, so zu tun als ob.

Der Business-Dress-Träger studiert Betriebswirtschaftslehre oder Jura. In seiner Freizeit deutet er gerne Gesetze oder diskutiert Wirtschaftskurven. Dabei wirft er ständig mit wichtigen Fachbegriffen um sich. Gute Noten sind sein Ziel, der Weg dahin sein Hobby. „Doch sein Wissen teilt dieser Studententyp lieber nicht. Er ist eher ein Einzelkämpfer“, sagt Anna-Maria Jäger von der Studienberatung der psychologischen Hochschule in Berlin. Deshalb sei er für Lerngruppen auch nicht zu gebrauchen.
Von durchzechten Nächten und gemütlichen Elternhäusern

Der Partylöwe: Klausuren kann man wiederholen, Partys aber nicht – nach diesem Motto studiert und lebt die Partykanone. Für diesen Charakter muss die Studentenzeit vor allem eins sein: feucht und fröhlich. Die durchzechten Nächte sieht man ihm auch an. Dunkle Augenringe zieren das Gesicht. Die Alkoholfahne ist sein ständiger Begleiter. Ohne Energydrinks fällt das Feierbiest um. Ganz klassisch ist er an seinen Social-Media-Posts zu erkennen. Sprüche wie „Schon wieder Montag“ oder „Ich bin noch nicht fertig mit dem Wochenende“ zieren seine Timeline.

Ungern verplempert das Feierbiest Zeit damit zu lernen. Vorlesungen werden nur besucht, um sich nach den nächsten WG-Partys zu erkundigen. „Deshalb sollte man sich diesen Typus auch nicht als Vorbild nehmen“, sagt Jäger. Für Gespräche über die vergangene Vorlesung ist er ungeeignet. Außerhalb vom Klub oder der WG-Fete ist der Partylöwe eine echte Schlaftablette.

Der Nesthocker: Sein Zimmer kostet keine Miete. Essen gibt es umsonst, und die Wäsche ist immer frisch gewaschen. „Dem Nesthocker geht es gut zu Hause. Deshalb sieht er auch gar keinen Grund, um aus dem gemütlichen Elternhaus auszuziehen“, sagt Wilfried Schumann. Er ist Leiter des gemeinsamen Psychologischen Beratungsservice von der Universität und dem Studentenwerk Oldenburg. Bei den Hausaufgaben helfen ihm auch mit über 20 noch Mama und Papa.

Woran man ihn erkennt? Ganz einfach: Er trägt immer frisch gebügelte Kleidung und meidet die Mensa. Mama hat ja zu Hause gekocht. Und ja, sie spült auch wieder ab. Weil der Nesthocker das echte Studentenleben nur aus dem Fernsehen kennt, kann man sich schlecht mit ihm über durchweichte Dosenravioli und siffige Studentenbuden unterhalten.
Drei magische Worte

Der Alternative: Sein Ziel sind keine guten Noten, sondern der Weltfrieden. Wie der Alternative das schaffen will? Drei magische Worte: Fairtrade, Bio und Demeter. Alles, was er besitzt, ist biologisch abbaubar und klimafreundlich. Auch seine Haare. Denn um Wasser zu sparen, trägt der Umweltbewusste Dreadlocks. Mit der praktischen Frisur schont er nicht nur Ressourcen, sondern spart auch viel Zeit beim Frisieren. Diese setzt er gerne sinnvoll ein. Er engagiert sich für Tiere, das Klima oder die Rechte von Minderheiten. Er nutzt die übrigen Minuten gerne, um sich mal eine Kippe zu drehen. Biohanfkleidung und ein Jutebeutel mit Secondhandbüchern vervollständigen den Look.

„Oft ist er auch politisch aktiv und ein echter Weltverbesserer“, sagt Bastian Roet, Pressesprecher beim Verband Deutscher Soziologen in Recklinghausen. Man kann zwar mit ihm super über globale Missstände reden, aber für nette Plaudereien über konventionelle Themen eignet er sich nicht.
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Der Langzeitstudent: Er war bei der Bologna-Reform live dabei. Und auch die An- und Abschaffung der Studiengebühren hat er hautnah miterlebt. Der Bummler ist seit einer gefühlten Ewigkeit immatrikuliert. Man erkennt ihn am altmodischen Vintagelook. Er studiert schon so lange, dass er gar nicht mehr weiß, in welchem Semester er ist. Und vielleicht möchte er das auch nicht wissen. Denn es ist ihm egal. Für den Langzeitstudenten ist das Studium eine Lebenseinstellung.

Mit dem Diplom gestartet, versucht er gerade den Bachelor – meistens in Philosophie oder Kunstgeschichte – abzuschließen. Er arbeitet schon an seiner Abschlussarbeit. Seit ungefähr zehn Semestern. Seine Devise lautet: In der Ruhe liegt die Kraft. Deshalb kann jeder Ersti auch von seiner Weisheit profitieren. „Doch wenn es um Prüfungsvorbereitung geht, ist er der falsche Ansprechpartner“, sagt Anna-Maria Jäger. Auch die Abschlussarbeit sollte man nicht von ihm Gegenlesen lassen. Es könnte sein, dass man sie nie wieder zurückbekommt.

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Keine Angst vor Krisen

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Tressen als stilsichere Verlängerung

Langes und volles Haar ist gleichbedeutend mit Weiblichkeit und Schönheit und erlaubt seiner Trägerin ein sehr vielfältiges Styling – vom Hair Style mit geflochtenen Zöpfen, dem Pferdeschwanz beim Sport über offenes Haar beim Stadtbummel bis hin zum seriösen Dutt im Office. Doch nicht jede Frau ist mit einem Haarschopf gesegnet, der die gesamte Gestaltungsbreite voller, langer Haare hergibt. Sei es, weil sie von Natur aus dünnes und feines Haar haben oder weil ihr Haar brüchig ist und ab einer bestimmten Länge immer von selbst bricht: Wir haben für Sie die Lösung – Tressen aus Echthaar.

Wenn Sie sich auch endlich mehr Volumen auf dem Kopf oder eine Typveränderung durch eine Haarverlängerung wünschen, sind Sie bei friseur-online.de genau an der richtigen Adresse. Bei uns erhalten Sie eine ganze Reihe verschiedener Haarteile, die Ihnen Ihren Wunsch von langen und vollen Haaren erfüllen.

Natürlich gibt es bei der Umsetzung der Haarverlängerung eine ganze Reihe verschiedener Methoden. Tressen eignen sich dabei sowohl hervorragend zur Haarverdichtung als auch zur -verlängerung. In unserem IndiLine Sortiment erhalten Sie hierfür eine Auswahl an glatten Haarbändern in verschiedenen Naturtönen für eine besonders volle und schöne Haarpracht, die sich sowohl mit Glätteisen als auch Lockenstab frisieren lässt.

Echthaar Tressen – Herstellung und Einarbeitung

 

Eine Tresse besteht jeweils aus einer bestimmten Anzahl einzelner, loser Strähnen, die zu einem Band aus Haaren zusammengenäht werden. Damit sich die einzelnen Haare nicht wieder aus dem Haarband lösen, werden sie am oberen Ende umgeschlagen und ähnlich einem ganz gewöhnlichen Nähverfahren vernäht. Im Rahmen maschinell hergestellter Tressen werden die Haare dabei auf ein Papierband genäht, welches später entfernt wird.

Auf diese Weise werden Haarbänder in verschiedenen Breiten hergestellt, die als Grundlage für die Haarverlängerung dienen. Diese können Sie anschließend mit einer Schere ganz einfach auf die für Sie perfekt passende Breite zuschneiden und in Ihr eigenes Haar einarbeiten. Der englische Begriff für Tressen lautet „weaving“ und deutet bereits die Verarbeitungsmethode dieser Form der Haarverlängerung an: Tressen werden mit Microrings und mittels Weaving-Methode mit dem Eigenhaar verwoben und anschließend verklebt. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit der Einarbeitung als Clip Extensions.

Quelle des Beitrags über Tressen:  http://ift.tt/2ds3IU2



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